Das Seminar findet im Wintersemester 2025/26 nicht statt, wird aber im Sommersemester 2026 nachgeholt.
Das Seminar widmet sich dem komplexen Verhältnis von Kultur und Politik in einer globalisierten Welt – zwischen Konfrontation und Verständigung, zwischen Machtpolitik und moralischen Ansprüchen. Ausgangspunkt ist die Frage, wie kulturelle Unterschiede politisch gedeutet, instrumentalisiert oder überwunden werden können. Anhand ausgewählter Beispiele aus Literatur, Film und politischem Alltag wird das Wechselspiel zwischen kulturellen Narrativen und politischen Entscheidungsprozessen kritisch analysiert.
Ein besonderer Fokus liegt auf internationalen Institutionen wie dem Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag oder den Vereinten Nationen. Mittels handlungsorientierter Planspiele erleben die Teilnehmenden zentrale Mechanismen internationaler Diplomatie, Gerichtsbarkeit und Entscheidungsfindung hautnah. Dabei werden Fragen nach Gerechtigkeit, moralischer Integrität und interkulturellem Verständnis ebenso verhandelt wie institutionelle Herausforderungen im Spannungsfeld zwischen kulturellen Erwartungen und politischen Notwendigkeiten.
Das Seminar vermittelt grundlegendes Wissen über internationale Zusammenarbeit und fördert Kompetenzen im Bereich interkultureller Kommunikation und Konfliktbearbeitung. Die erlernten Methoden und Schlüsselkompetenzen können für den Erwerb des Zertifikats „Interkulturelle Kompetenz in Studium und Beruf” angerechnet werden.
Weitere Informationen zum Erwerb des Zertifikats finden Sie unter: http://www.uni-potsdam.de/de/zessko/schluesselkompetenzen-studiumplus/zusatzzertifikate/interkulturelle-kompetenz.html
eine regelmäßige und aktive Teilnahme, Referat
3 LP, unbenotet