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Gender Pay Gap, Gender Pension Gap, Care-Krise, Teilzeitfalle – solche Stichworte verweisen auf aktuelle Debatten und Initiativen rund um das Thema Arbeit und Geschlecht: Frauen verdienen im Durchschnitt immer noch weniger als Männer, sind stärker von Altersarmut betroffen, verrichten mehr unbezahlte Arbeit, sind sehr viel seltener in Führungspositionen, dafür aber überdurchschnittlich häufig in Arbeitsfeldern anzutreffen, die für die gesellschaftliche Reproduktion zentral sind. Aus geschlechtersoziologischer Perspektive geht es bei solchen Fragen darüber hinaus auch um soziale Differenz- und Ungleichheitsdimensionen wie Migration, Klasse, Behinderung und Sexualität, die im Wechselverhältnis mit Geschlecht stehen.
Auf Basis theoretischer Ansätze und empirischer Studien zum Zusammenwirken von Arbeit und race, class, gender werden in dem Seminar zentrale Aspekte von Arbeit als Forschungsfeld der Geschlechterforschung erkundet. Dabei wird deutlich, dass Arbeit nicht nur meist vergeschlechtlicht und heteronormativ geprägt ist, sondern auch ein Feld darstellt, in dem an Geschlechtervorstellungen, -praktiken und -verkörperungen selbst gearbeitet wird.
Die Termine am 22.10.2025 und 29.10.2025 fallen nicht aus, sondern finden nur in einem anderen Raum statt als die übrigen Termine.