Spanischkenntnisse
Kurzpräsentationen
Landschaften, ob in bildlicher oder textlicher Darstellung, sind mehr als „Naturfragmente“. Bereits der Begriff verweist auf das Gemachte von Landschaften. Sie sind Ausdruck dessen, wie sich Gesellschaften in ihrem Verhältnis zur Natur verorten und gleichzeitig Verhandlungsort problematischer Trennungen von Natur und Kultur. Damit sind Landschaften immer auch mit Vorstellungen verknüpft, die den „Wert“ von Natur ebenso betreffen, wie die Beziehung zwischen Menschlichem und Nicht-Menschlichem. Im Seminar beschäftigen wir uns mit der Darstellung von Landschaften in literarischen und filmischen Werken aus Lateinamerika vor dem Hintergrund multipler sozioökologischer Krisen in Geschichte und Gegenwart. Anhand von Kurzgeschichten, Gedichten, Romanen und Dokumentarfilmen, gehen wir der Frage nach, wie Landschaften erzählt werden und welche Rolle ihnen in Bezug auf Identität, Erinnerung und Transformation in verschiedenen regionalen Kontexten zukommt.
Das Seminar findet im Rahmen einer EDUC-Lehrkooperation mit den Universitäten in Brno und Cagliari statt. Einzelne Sitzungen werden deshalb abweichend von der regulären Seminarzeit und/oder in hybriden Formaten stattfinden.