Im Kurs wird ein Überblick über die zentrale Rolle des Fürstenhofes und der damit verbundenen Entwicklungen im politischen und kulturellen Leben Europas der Frühen Neuzeit gegeben. Mit dem Fürsten, dessen Machtanspruch durch göttliches Recht legitimiert war, an der Spitze, war der Hof nicht nur Regierungssitz, sondern auch ein Zentrum von Prachtentfaltung, Kunst und Zeremoniell. Heiraten und Erbfolgen sicherten der Dynastie ihre Macht über Generationen hinweg. Die höfische Gesellschaft war streng hierarchisch gegliedert und diente der Festigung der fürstlichen Herrschaft sowie der Repräsentation von Ordnung und Macht.
Müller, Rainer A.: Der Fürstenhof in der Frühen Neuzeit, München 2010 (2. Auflage).
seminarbegleitende Aufgaben, Klausur als Modulprüfung