Massentierhaltung und Monokulturen in den USA und in Deutschland: die Geschichte der Ernährung im 20. Jahrhundert - Einzelansicht

Veranstaltungsart Übung Veranstaltungsnummer
SWS 2 Semester SoSe 2025
Einrichtung Historisches Institut   Sprache deutsch
Belegungsfrist 01.04.2025 - 10.05.2025

Belegung über PULS
Gruppe 1:
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    Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson Ausfall-/Ausweichtermine Max. Teilnehmer/-innen
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Übung Mi 08:00 bis 10:00 wöchentlich 09.04.2025 bis 16.07.2025  ZZF.Raum PD Dr. Neumaier 11.06.2025: 
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Übung Fr 10:00 bis 17:00 Einzeltermin am 16.05.2025 ZZF.Raum PD Dr. Neumaier  
Kommentar

Unser Food-System hat sich im Laufe des letzten Jahrhunderts gravierend verändert. Brötchen werden im Backshop aus tiefgefrorenen Rohlingen aufgebacken. Kaffee wird einer Vakuumverpackung entnommen und in die Kaffeemaschine geschüttet. Nahrungsmittel kaufen wir in der Regel im Supermarkt, wo eine große Auswahl von Produkten aus der ganzen Welt besteht: irische Butter, französischer Käse, italienischer Schinken oder Obst aus Südeuropa oder Südamerika. Diese Umgestaltung der Ernährungssysteme hat nicht nur unsere Essgewohnheiten verändert, sondern auch unsere Vorstellungen von der Natur geprägt. Ausgehend von dieser Beobachtung untersucht diese Übung am Beispiel der USA und Deutschlands, wie die industrielle Nahrungsmittelproduktion mit Massentierhaltung und Monokulturen in der Landwirtschaft entstand. Im Mittelpunkt stehen dabei die Fleischproduktion in Mastbetrieben sowie die Schlachtung und Pflanzenzüchtung auf der Basis der Mendelgenetik und rekombinanten Gentechnik.

Literatur

Horowitz, Roger. Putting Meat on the American Table: Taste, Technology, Transformation. Baltimore 2006.

Leistungsnachweis

Essay (Umfang c. 10 Seiten)


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Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2025 , Aktuelles Semester: SoSe 2026