Kommunikation ist stark von kulturellen Normen und Erwartungen geprägt. Was in einer Kultur als höflich, normal oder humorvoll gilt, kann in einer anderen Kultur als unhöflich oder sogar tabu wahrgenommen werden.
In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit verschiedenen Formen der Kommunikation im interkulturellen Kontext. Wir analysieren unter anderem:
Ein besonderer Bestandteil des Seminars ist eine Exkursion in das Museum für Kommunikation in Berlin sowie eine gemeinsame Sitzung mit Studierenden des Germanistikstudiengangs, in der interkulturelle Tabus diskutiert werden.
Das Seminar verbindet sprachliche Praxis, kulturelle Analyse und interkulturelle Reflexion.
Für den erfolgreichen Abschluss des Seminars müssen folgende zwei Leistungen erbracht werden:
1. Individuelle Präsentation
Dauer: 10 Minuten Gewichtung: 50 %
Studierende analysieren eine Werbung aus ihrem Heimatland oder einer anderen Kultur und diskutieren deren kulturelle Bedeutung sowie mögliche interkulturelle Unterschiede.
2. Gruppenpräsentation
Dauer: 5–7 Minuten pro Gruppe Gewichtung: 50 %
Studierende arbeiten in Gruppen und untersuchen ein konkretes kommunikatives Tabu (z. B. Geld, Politik, Religion, persönliche Fragen).
Die Präsentation basiert auf einer gemeinsamen Diskussion mit deutschen Studierenden aus dem Germanistikstudiengang.