Das Seminar beschäftigt sich mit der Frage, wie sich sprachliche Variation in Abhängigkeit von kommunikativen Kontexten systematisch beschreiben lässt. Im Zentrum steht das Registerkonzept, wie es von Biber und Conrad (2019) im Rahmen der korpusbasierten Linguistik entwickelt wurde. Auf dieser Grundlage werden historische Zeitungen und Reiseberichte aus dem 17. und 18. Jahrhundert analysiert und miteinander verglichen. Ziel ist es, typische sprachliche Merkmale dieser Register zu identifizieren und funktional im jeweiligen Situationskontext zu interpretieren. Dabei spielen Aspekte wie Informationsverdichtung, Narrativität, Subjektivität und kommunikative Zielsetzungen eine wesentliche Rolle.Das Seminar verbindet theoretische Grundlagen mit praktischen Analyseübungen und führt schrittweise an eigenständige Registeranalysen heran. Kenntnisse der deutschen Grammatik sind von Vorteil, werden aber im Seminar aufgefrischt.
2 LP (unbenotet): Teilnahme + Testat: Vortrag und schriftliche Ausarbeitung 3 Seiten (MA LA 2013)3 LP (unbenotet): Teilnahme + Testat: Vortrag und schriftliche Ausarbeitung 3 Seiten (MA GER + MA FSL + MA LA 2011 + 2013 Sek. II:VM-SW II)3 LP (LV): Teilnahme + Prüfungsleistung (MA FSL: SE + MA KoVaMe)2 LP Prüfungsleistung K oder P (MA FSL: SiS/SiEV + MA LA 2011: Sek I)3 LP Prüfungsleistung K (MA GER 2016 + MA LA 2013 + MA FSL/KOL-schriftliche Kommunikation) oder P (MA GER 2016 + MA LA 2013)4 LP Prüfungsleistung K oder P (MA GER + MA FSL: KLIK/SiG + MA LA 2011: Sek II)6 LP Prüfungsleistung K: Portfolioprüfung (KoVaMe)