Menschliche Gemeinschaften regeln ihr Zusammenleben auch immer über Tabus als sogenannte “Latenzzonen einer Gesellschaft” (Schröder 2005: 294), die sich stark voneinander unterscheiden können. Dieses Projektseminar lotet im Rahmen von Ansätzen der diskursiven Landeskunde die Grenzlinie zwischen Tabus, unangemessenem Verhalten und juristisch geregelten Verboten, deren unterschiedliche Ausprägungen sowie deren Funktion in verschiedenen Gesellschaften und Zeiten aus. Die Studierenden stehen dafür im direkten Austausch mit internationalen Studierenden aus voraussichtlich drei Kontinenten, die Gäste an der Uni Potsdam sind. In einem Workshop erfolgt eine Erforschung von gesellschaftstypischen sozialen Regeln sowie unausgesprochenen Geboten und Verboten in den verschiedenen Ländern. Die Ergebnisse sollen mit aktuellen DaF-Lehrwerken abgeglichen werden, um der Frage nachzugehen, “welche Themen und Materialien für DaF-Lernende weltweit als landeskundlich geeignet, relevant und zumutbar angesehen werden“ (Hägi-Mead 2017: 209).
Testat 2 LP - Entwicklung eines Projektes, Kurzpräsentation
Testat 3 LP - Entwicklung eines Projektes, Kurzpräsentation, eine weitere seminarbegleitende Aufgabe
Testat 4 LP - Entwicklung eines Projektes, Kurzpräsentation, zwei weitere seminarbegleitende Aufgaben
Testat 5 LP - Entwicklung eines Projektes, Kurzpräsentation,
drei weitere seminarbegleitende Aufgaben
Testat 6 LP - Entwicklung eines Projektes, Kurzpräsentation, drei weitere seminarbegleitende Aufgaben, Ausarbeitung