Prompt an ChatGPT-5.2 Thinking: "Bitte erstelle einen kurzen Kommentar zu einem Seminar an einer deutschen Hochschule im Master-Studiengang Germanistik (Fachmaster, Master of Education). Das Seminar hat den Titel "Künstliche Intelligenz und Literaturwissenschaft" und wird u.a. folgende Sitzungen bzw. Themenkomplexe umfassen:- Einführung – Was ist KI und was will sie am Institut für Germanistik?- Komplex "KI in der Literatur" – Wir lesen voraussichtlich Philip K. Dicks Roman "Do Androids Dream of Electric Sheep?" (auf Deutsch oder Englisch) und diskutieren über Testregime, Authentizitätsfiktionen und allgemein über Literatur als Archiv des kulturellen Imaginären - Komplex "KI und (literarisches) Schreiben" – Wir fragen: Was sind synthetische Texte? Was bedeutet KI z.B. für Autorschaftskonzepte? Kann eine KI Literatur schreiben? - Komplex "Kulturkritik der KI" – Wir setzen uns mit Positionen z.B. von Roberto Simanowski ("Sprachmaschinen") oder Rainer Mühlhoff ("KI und der neue Faschismus") auseinander- Komplex "(Generative) KI als Werkzeug, z.B. in der Literaturwissenschaft" – Lässt sich Literatur mit KI analysieren? Wie sieht literaturwissenschaftliches Prompting aus? Warum bekomme ich so schlechte Noten, wenn ich KI meine wissenschaftlichen Hausarbeiten schreiben lasse?
Output:
Das Seminar „Künstliche Intelligenz und Literaturwissenschaft” führt in ein Feld ein, das aktuell nicht nur technische Umbrüche, sondern auch grundlegende begriffliche Neuverhandlungen in der Germanistik auslöst: Was heißt Autorschaft, Originalität, Stil, Interpretation – wenn Texte synthetisch erzeugt, verändert, imitiert und massenhaft zirkuliert werden können?Ausgehend von einer orientierenden Einführung („Was ist KI – und was will sie am Institut für Germanistik?”) verbindet das Seminar drei klassische literaturwissenschaftliche Stärken – Begriffsarbeit, Textlektüre und Kulturkritik – mit einer reflektierten Werkzeugperspektive. In der Lektüre von Philip K. Dicks D"o Androids Dream of Electric Sheep?" wird KI als literarisches Motiv und als Denkfigur greifbar: Testregime, Authentizitätsfiktionen und die Frage, wie Literatur kulturelle Zukunftsbilder speichert und ausprobiert. Darauf aufbauend diskutiert der Block zu KI und Schreiben synthetische Texte als Herausforderung für Autorschaftskonzepte (und als Anlass, literarische Kriterien neu zu schärfen). Der kulturkritische Komplex (u.a. Simanowski, Mühlhoff) rahmt diese Fragen gesellschaftstheoretisch: Welche Macht-, Medien- und Subjektmodelle werden mit KI stabilisiert oder verschoben?Abschließend setzt das Seminar bei der Praxis an: Generative KI als Werkzeug in der Literaturwissenschaft (Analyse, Prompting, heuristische Unterstützung) – inklusive einer nüchternen Klärung dessen, was KI in wissenschaftlichen Arbeiten leisten darf, was sie nicht leisten kann, und warum unreflektierter Einsatz zu schlechten Ergebnissen (und Noten) führt. Insgesamt zielt das Seminar darauf, KI weder zu dämonisieren noch zu idealisieren, sondern sie als Gegenstand, Schreibszene, Diskurs und Instrument literaturwissenschaftlich präzise zu untersuchen.
Studienordnungen 2020 (Germanistik):2 LP (unbenotet): Präsentation3 LP (unbenotet): Präsentation4 LP: Präsentation UND Hausarbeit (15 Seiten) oder Prüfungsgespräch5 LP (unbenotet): Präsentation3 LP/Modulprüfung: Hausarbeit (15 Seiten)5 LP/Modulprüfung: Hausarbeit (25 Seiten)